Biotechnologie

Air-Sparging und Bioventing


Air-Sparging

Beim Air-Sparging, schwerpunktmäßig zur Reinigung von Grundwasser von leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffe (LCKW) eingesetzt, wird über Injektionslanzen und/oder -bohrungen mit einem Kompressor Luft in den kontaminierten Grundwasserbereich gepresst. Entscheidend für den Sanierungserfolg ist das Gleichgewicht zwischen den gaserfüllten Hohlräumen und der weniger mobilen Phase (Flüssigphase, gelöste Stoffe, an Festphase adsorbierte Stoffe), das zu einer Beladung der aufsteigenden Luft führt. Die kontinuierliche Frischluft-Zufuhr sorgt für eine optimale Durchlüftung der wassergesättigten Zone und Reduzierung der Schadstoffvorräte.
Bodenverunreinigungen durch Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW) sind grundsätzlich mikrobiologisch abbaubar. In der Regel sind bei einem bereits länger zurückliegenden Schadensfall im Boden autochthone Bodenbakterien zum MKW-Abbau vorhanden. Die MKW dienen den Mikroorganismen als Nährstoffquelle, wobei dem biologischen Schadstoffabbau durch die Verfügbarkeit von Sauerstoff, den die Mikroorganismen zum Veratmen benötigen, Grenzen gesetzt sind.

Bioventing-Verfahren

Im Gegensatz zur mikrobiologischen on-site Behandlung durch mechanische Bodenaufbereitung bleibt beim Bioventing-Verfahren (Soil Air Circulation) der belastete Boden an Ort und Stelle. Über die Belüftungsbohrungen strömt die Umgebungsluft mit Richtung auf einen Absaugbrunnen im Schadensherd kontinuierlich nach und ersetzt die abgesaugte Bodenluft. Die Kreislaufführung der Luft verhindert das Austrocknen des Bodens.

Sicherer, kontrollierter Sanierungsverlauf

Das sowatec® Verfahren funktioniert im Erdreich wie ein Reaktor ohne Wände. Ob Bioventing oder Air-Sparging-Verfahren: Die Schadensbehebung im Boden und Grundwasser erfolgt stets über Luftzufuhr und Luftabfuhr.
Da die Prozessabluft- Analyse auch den CO2- und CH4-Gehalt berücksichtigt, ist eine stöchiometrische Bilanzierung des mikrobiologischen Schadstoffabbaus unter Berücksichtigung der vorhandenen Biologie vor Ort möglich. Die exakten Messwerte garantieren maximale Transparenz bezüglich des Sanierungserfolgs.

Kompaktes Technik-Paket

Die ‚Hardware‘ der sowatec®-Anlage besteht aus einem kompakten, Container, der sich vor Ort beim Schadensfall schnell und einfach aufbauen lässt. Die geballte Technik versteckt sich im Inneren. Vom Container aus führen unterirdisch Leitungen in verschiedene Brunnenschächte, die „von oben“ nur durch Kanaldeckel zu erahnen sind. Genau dort findet durch Einblas- und Absaugbrunnen die Altlastensanierung statt.
Erfolgsentscheidend ist das Aufrechterhalten optimaler Bedingungen über den gesamten Sanierungszeitraum hinweg.

Die sowatec®- Anlage ermöglicht das durch

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Technisches Service vor Ort bei allen nationalen und internationalen Projekten
- Erfassen aller sanierungsrelevanten Daten in Echtzeit (Remote Control) am Sanierungsort
- den anschließenden Datenversand (und- Rückversand) über eine Standard- Internet-Browser-Verbindung an das Expertenteam der sowatec gmbh zur Analyse und
Dokumentation der Sanierungsprozesse und kontinuierlichen Optimierung der Steuerungsprogramme
- Durch den Fernservice ist die Anlagensteuerung weltweit möglich

Die Vorteile der sowatec®- Anlage auf einen Blick:

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niedrige Investitions- und Betriebskosten bei hoher Effizienz
- einfaches Verfahrensprinzip ohne kostspielige Abluftbehandlung
- Maximale Sicherheit durch permanente Kontrolle der Kohlenwasserstoff- Konzentrationen
- faktisch wartungsfreier Betrieb
- Schneller Auf- und Abbau sowie bequemer Transport
- minimale Betriebskosten für die Sanierungsüberwachung
- international erprobtes und vielfach dokumentiertes Verfahren nach dem Stand der Technik