Biotechnologie

Rohglycerin


Biogasanlagen

Durch die verstärkte Herstellung von Biodiesel werden heute als Nebenprodukt grosse Mengen Glycerin natürlichen Ursprungs produziert, das zur energetischen Nutzung in Biogasanlagen geeignet ist.

Glycerin besteht aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff und wird in der Biogasanlage komplett in Methangas und Kohlendioxid umgewandelt.

Glycerin wird nach nur kurzer Adaptionsphase von den Mikroorganismen im Fermenter als gut verwertbares Substrat schnell zu Methan umgesetzt. In adaptierten Biogasanlagen führt die Glycerinzufuhr unmittelbar zur sichtbaren Steigerung der Gasproduktion. Vorteilhaft ist, dass mit kleinen Mengen die Gasausbeute und damit die Stromproduktion geregelt werden kann.

Zum Einsatz in Biogasanlagen kommen üblicherweise Rohglycerine, die als Nebenprodukt der Biodieselherstellung erzeugt werden. Diese enthalten neben Glycerin und Wasser auch Salze (K2SO4), organisches Restmaterial und Methanol (< 0.1%).

Abwasserreinigungsanlagen

Glycerin wird auch als spezielle Kohlenstoffquelle in Abwasseranlagen eingesetzt.

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